Werkzeugausstattung in der Hobbywerkstatt


Akku-Schrauber, Bohrer, Hammer, Säge und Schraubenschlüssel sind die wohl gängigsten Werkzeuge, die in der Garage oder in einer gut sortierten Hobbywerkstatt nicht fehlen sollten. Ein Zollstock, eine Wasserwaage sowie Gartengerätschaften runden dieses Portfolio ab. Zu den fast unverzichtbaren Basics für Autofahrer zählen dabei Inbus-Schlüssel, Ringschlüssel, vielleicht eine Kombizange und ein Satz Schlitz- und Kreuzschraubendreher. Wenn man bedenkt, dass dieses Equipment meist nicht nur teuer in der Anschaffung und dabei nichtsdestotrotz einem feuchten und kühlen Klima in Garage oder Keller ausgesetzt ist, ist Handlungsbedarf gefragt. In der Tat ist eine gut durchdachte Lagerhaltung des Werkzeugs unerlässlich.

Die Ausstattung einer modernen Hobbywerkstatt

Eine geräumige Arbeitsfläche ist das Nonplusultra. In greifbarer Nähe - idealerweise an der Wand - sind kleinere und größere Werkzeuge und Hilfsmittel nach Größe und Verwendungszweck fein säuberlich angebracht. Davor sollten Bohrer, Hammer sowie der Zollstock und der Akkuschrauber in greifbarer Nähe ausgelegt sein. Idealerweise wird dem Lithium-Ionen-Akkuschrauber beim Kauf der Vorzug gegeben. Denn Batterien dieser Art entladen sich nicht so schnell, sodass das Gerät ohne weiteres auch mal mehrere Monate ungenutzt liegen gelassen werden kann.
Tipp: Bei der Auswahl eines Zollstocks hingegen darf man sich getrost für den Klassiker aus Holz entscheiden. Metallene Messgeräte dieser Art laufen in Kellerräumen oder in der Garage sehr leicht an und werden braun. Außerdem verziehen sie sich, sodass fehlerhafte Messergebnisse die Folge sein können.

Werkzeuge, die seltener benötigt werden, lassen sich gut in einer oder mehreren Werkzeugkisten verstauen. Wer hier eine Metallwerkzeugkiste benutzt, profitiert insgesamt von einer längeren Haltbarkeit. Sicherlich sind Werkzeugkoffer aus Kunststoff eine weitaus preiswertere Alternative. Je nach Qualität verhält es sich aber hierbei so, dass die im Kunststoffmaterial enthaltenen Weichmacher mit der Zeit brüchig werden: die Griffe oder Halterungen am Koffer lösen sich leicht. Bei einem Werkzeugkoffer aus Metall geschieht so etwas nicht.

Was auf keinen Fall in der kleinen Werkstatt fehlen darf, sind Arbeitshandschuhe, Schutzbrille und - sofern erforderlich - Gehörschutz. Indes ist es wichtig die Schutzkleidung dort zu lagern, wo man mit nur einem Handgriff auf sie zugreifen kann. Um ein präzises Arbeiten zu gewährleisten, sollte die Werkstatt übrigens gut ausgeleuchtet sein. Mehrere Lichtquellen sind ideal, wobei der Lichteinfluss insgesamt weder zu hell, noch zu dunkel sein sollte.

Werkzeuge aus Metall setzen leicht Rost an - nicht nur im Winter

Werkzeuge wie Spaten, Scheren oder Zangen sollten nach ihrem Einsatz möglichst sofort gereinigt werden. Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, setzt Metall bei kühlen oder feuchten Umgebungsverhältnissen relativ schnell an. Rost oder Rostflecken können über kurz oder lang einen erheblichen Schaden an den Geräten verursachen. So kann das Material brüchig oder porös werden oder die qualitative Wertigkeit insgesamt lässt zu wünschen übrig. Die Schneiden von Messern oder Sägeblättern verlieren an Schneidkraft und können daher schon nach kurzer Zeit unbrauchbar werden. Teure Nachkäufe stehen an. Bei einer gut durchdachten Lagerung des Werkzeugs würde dies gewiss nicht passieren.

Werkzeuge wie Messer, Spaten oder ähnliche Gegenstände, die mit einer scharfen Kante bestückt sind, sollten von Zeit zu Zeit mit etwas Wachs eingerieben werden. Das versiegelt das Material, sodass sich kein Rost ansetzen kann.

Tipp:
Beim Ordnen oder Aussortieren von nicht mehr benötigtem Werkzeug zeigt sich mitunter, welche Geräte zusätzlich nachgekauft werden müssen. Wer diese "Aufräum-Aktion" auf die Wintermonate verlegt, der wird im Baumarkt bares Geld sparen können. Denn zu dieser Zeit werden die meisten Werkzeuge günstiger angeboten.

www.mgfcar.de


© 2017 Dieter Koennecke
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